JYTTA Hommel Heilpraktikerin

Chelat-Therapie

Chelat-Therapie

Die Chelat-Therapie wird bei Schwermetallbelastung und zur  Therapie von Durchblutungsstörungen eingesetzt.  

Die Schwermetallausleitung ist sehr wichtig, da Schwermetalle Vitamine und Spurenelemente blockieren, wie zum Beispiel Zink und Vitamin B12. Sind Schwermetalle im Körper angelagert, treten auch Pilze auf in Form von Darmmykosen oder Vaginalmykosen. Eine antimykotische Therapie ist meist ohne begleitende Schwermetallausleitung nicht erfolgreich.

Schwermetalle können zahlreiche Krankheiten und Symptome auslösen oder verstärken: Müdigkeit, Erschöpfung, Verhaltensstörungen, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Zittern, Ungeschicklichkeit, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Augenbrennen, Nasenbluten, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis, Neuralgien, Nervenerkrankungen wie Epilepsie und Multiple Sklerose, Haarausfall, ungewollte Kinderlosigkeit, Zeugugsunfähigkeit, Hormonstörungen, Leberfunktionsstörungen, Blutarmut, Depressionen Teilnahmslosigkeit, Krämpfe, Lernschwäche, Schwindel, Schlafstörungen, Alpträume, Metallgeschmack, Nierenerkrankungen, Bluthochdruck,  Gelenkschmerzen, Arteriosklerose, Bauchschmerzen.  

Schwermetalle werden mit der Nahrung (nicht biologisch gedüngte Böden und Konserven), mit der Atemluft, durch Tabakrauch, durch Wasserleitungen aus Blei und durch Umweltbelastungen aufgenommen. Durch Abrieb beim Kauen gelangt Quecksilber aus Amalgamzahnfüllungen in den Organismus. 

Die Schwermetallbelastung wird im Urin gemessen. Der grösste Teil der Schwermetalle hält sich nicht im Blut auf, sondern in den Organen und im Bindegewebe. Diese müssen durch eine Infusion mobilisiert werden. Nach vier bis sechs Stunden wird erneut eine Urinprobe genommen. Dabei werden folgende Stoffe untersucht: Aluminium, Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Palladium, Platin, Quecksilber, Silber, Silicium, Thallium, Zink und Zinn. Weitere Materialen, beispielsweise Titan aus Zahnimplantaten können jederzeit auf Wunsch dazu genommen werden. Wenn diese positiv auf Schwermetalle getestet wird, kann nach einer kurzen Laboruntersuchung im Blut mit der Therapie zur Schwermetallausleitung begonnen werden. Diese umfasst 20 Infusionen, einmal wöchentlich.

Eine andere Indikation für die Chelat-Therapie sind die Herz- und Gefäßerkrankungen. Dann wird die Chelat-Therapie zur Behandlung der Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe und anderen Arterien eingesetzt, wie beispielsweise bei der sogenannten Schaufensterkrankheit, im Volksmund auch Raucherbein genannt. Hier ist das Zurücklegen einer schmerzfreien Gehstrecke nicht mehr gut möglich. Im fortgeschrittenen Stadium trefen starke Schmerzen auch in Ruhe auf. Ein Zeichen, dass die Durchblutungsstörung sehr weit fortgeschritten ist.