JYTTA Hommel Heilpraktikerin

Chirotaping

Chirotaping

Kinetische Tapes oder Chirotaping  Kinesis (griechisch) = Bewegung Tape (englisch) = Band

Chirotaping ist eine Methode, um Wirbel, Gelenke, Muskeln und Sehnen zu stabilisieren oder zu entlasten um den normalen, gesunden Bewegungsablauf wieder herzustellen. Sie geht zurück auf den japanischen Chirotherapeuten Dr. Kenzo Kase.

Dabei werden verschiedene Techniken angewandt: die Ligament-, Muskel-, Korrektur- oder Fascientechnik. Durch diese Techniken wird wieder ein physiologischer (gesunder) Bewegungsablauf möglich und der Patient aus seiner Schonhaltung heraus geholt. Die Muskulatur und die Gelenke werden wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht und durch das Tape gestützt. Dadurch wird die Haut und das darunter liegende Gewebes angehoben. Es kommt zu einer Druckentlastung. Die Durchblutung wird verbessert, der Druck im Gewebe verringert und der Schmerz gelindert. Manchmal genügt schon eine Behandlung.

Ich wende Chirotaping nach der manuellen Therapie (Chiropraktik) an, also wenn die Wirbelsäule und/oder die Gelenke eingerichtet sind. Nach der Chiropraktik ist oft das Problem, dass die überdehnte und verspannte Muskulatur die Wirbelkörper wieder in eine krankhafte Position zieht und es so nach kurzer Zeit wieder zu einer Wirbelblockade kommt. Jeder Mensch hat seine Schwachpunkte. Das kann die Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule sein, die Ileosacralgelenke oder Kniegelenke. Durch diese Methode ist es möglich, Wirbel oder Gelenke in ihrer normalen Postion zu fixieren und die Muskulatur zu entlasten.

Für den Patienten ist das Tape nicht unangenehm. Er wird es kaum spüren. Er kann sich damit ganz normal bewegen und seinen Alltagsbeschäftigung nachgehen. Er kann damit duschen und Sport machen. Normalerweise verbleibt das Tape drei Tage oder länger.


Behandlungsbeispiele am Bewegungsapparat Kiefergelenksbeschwerden, Schulter-Arm-Syndrom, Tennisellebogen, Kniegelenksbeschwerden, Arthrose der Kniegelenke, Sehnenscheidenentzündung, Probleme der Halswirbelsäule, Verspannungen, Beschwerden der Schulter, instabile Wirbelkörper der gesamten Wirbelsäule, Beschwerden der Ileosacralgelenke, Muskelschmerzen, Sportverletzungen, Verstauchungen, Prellungen, Muskelfaserrisse.


Behandlung von organischen oder funktionellen Beschwerden Beispielsweise können Menstruationsbeschwerden, Verstopfung und Atemprobleme günstig beeinflusst werden.


Wer braucht das? Chirotaping ist nicht nur für Sportler geeignet. Vielmehr spreche ich Menschen mit alltäglichen Beschwerden des Bewegungsapparates an und vor allem Senioren mit Kniegelenksarthrose. Durch den Schmerz im Kniegelenk nehmen sie automatisch eine Schonhaltung ein, um dem Schmerz auszuweichen und kommen so in eine immer ungünstigere Haltung. Sie belasten ihr Kniegelenk falsch, wodurch die Abnutzungserscheinungen noch verstärkt werden. Chirotaping entlastet das Kniegelenk, stabilisiert es in der richtigen Position und hilft so den Schmerz zu lindern, ohne sie in ihrer Mobilität einzuschränken.